Quelle: Deutsche Startups.de – Krankenkassen gehören zu den wichtigsten Akteuren im Gesundheitswesen, und das seit vielen Jahrzehnten. Doch auch sie müssen sich den kommenden Herausforderungen im Gesundheitswesen stellen und überlegen, wie sie den digitalen Wandel mitgestalten wollen. Eine Möglichkeit stellt dabei die Förderung von innovativen Startups dar, die mit digitalen Lösungen die Gesundeitsversorgung der Bevölkerung oder ganz speziell einzelner Patientengruppen verbessern möchten.

Die knapp 100 Krankenkassen in Deutschland interessieren sich vermehrt für die E-Health-Startups und unterstützen sie etwa im Rahmen von Workshops oder Wettbewerben mit Wissen und Netzwerken. Junge Gründer sind eine immer interessanter werdende Gruppe für Krankenkassen, insbesondere auch da sie mit ihren digitalen Lösungen vermehrt jüngere Versicherte ansprechen.

Timo Reineke etwa, Projektleiter Startups im Ruhrgebiet bei der Techniker Krankenkasse, ist davon überzeugt, dass junge Startups mit digitalen Lösungen die Gesundheitsversorgung verbessern können. Im Interview mit dem Online-Magazin deutsche-startups.de verrät Reineke, warum sein Arbeitgeber aktiv in der Startup-Förderung ist. Dabei macht Timo Reineke darauf aufmerksam, dass die Techniker Krankenkasse einerseits als innovative und moderne Krankenversicheurng wahrgenommen werden möchte und dabei die Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen als wegweisend ansieht. Sie böten frisches Denken und innovative Lösungen. Die Krankenkassen hingegen verfügten über umfassende Expertise im Gesundheitswesen und die richtigen Netzwerke. Die Techniker Krankenkasse etwa böte mit dem Startup-Portal eine niedrigschwellige und individuelle Beratung für junge Unternehmen auch aus dem Ausland an. Dabei stehe auf jeden Fall die Beratung im Vordergrund, eine finanzielle Beteiligung sei aus gesetztlichen Gründen nicht möglich. Vielmehr gehe es darum, die richtigen Leute zusammenzubringen und mit den richtigen Förderprogrammen, wie etwa den TK-Accelerator, die Startups passgenau zu beraten.

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