Die Verbreitung digitaler Angebote verändert das persönliche Gesundheitsverhalten und die Gesundheitsversorgung. BürgerInnen vermessen sich selbst, tracken ihr Bewegungs- oder Schlafverhalten; die Angewohnheit, bei Beschwerden und Symptomen erst einmal Dr. Google zu Rate zu ziehen, ist heutzutage kein ungewöhnliches Phänomen. Vor diesem Hintergrund organisiert die Arbeitsgruppe Consumer Health Informatics (AG CHI) der Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) auf der GMDS-Jahrestagung 2019 vom 08.-11.09.2019 in Dortmund eine interdisziplinären Workshop (10.09.2019).

Der Workshop bietet durch Impulsvorträge Einblicke in Felder der Gesundheitsversorgung, die schon heute Auswirkungen der Digitalisierung erleben. Die ReferentInnen stammen aus der Patientenvertretung bzw. Selbsthilfe, der „Do it yourself-Community“, die eine künstliche Pankreas selbst entwickelt, sowie aus der medizininformatischen Forschung. In einer anschließenden interaktiven Diskussionsphase sollen die Teilnehmenden verschiedene Perspektiven – wie u.a. PatientInnen/BürgerInnen, MedizinerInnen, Kostenträger, Forschende – einnehmen und vorgegebene technische oder ethische Fragen in diesem Spannungsfeld diskutieren. Eine abschließende, gemeinsame Paneldiskussion führt die verschiedenen Perspektiven wieder zusammen und synthetisiert die gewonnenen Erkenntnisse des Workshops.

Programm und Anmeldung

Mehr Infos zum Programm sowie zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Eine Verschriftlichung der Ergebnisse in Form eines Workshopberichts ist geplant, Interessierte finden die Ergebnisse im Anschluss auf der Webseite der AG CHI.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Bildquelle

  • Spielfiguren bunt: MetsikGarden, pixabay.com