Gesundheits-Apps bieten die Chance, viele Bereichen der Gesundheitsversorgung zu optimieren. Nicht zuletzt bieten viele Krankenkassen ihren Versicherten die Möglichkeit an, fernab der DiGAs, Gesundheits-Apps nutzen zu können. Diese Angebote sind größtenteils ohne vorherige Kontakt zu einer Ärztin/einem Arzt und ohne anfallende Kosten für die Versicherten nutzbar. Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Angebote von größeren Krankenkassen wie AOK, BARMER, DAK Gesundheit und der Techniker Krankenkasse. Besuchen Sie für weitere Informationen zu den Angeboten gerne die Webseiten der einzelnen Krankenkassen.

Hinweis: Apps, die bereits dauerhaft als DiGA gelistet sind und dennoch von den Krankenkassen einzeln beworben werden, wurden in der Zusammenstellung nicht berücksichtig.

Ihre Krankenkasse nicht dabei ist? Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, welche Apps sie Ihnen zur Verfügung stellt!

Die Angebote der AOK unterscheiden sich je nach Region. Versicherte der AOK in Baden-Württemberg, Bayern Bremen/Bremerhaven, Hessen, Nordost, Rheinland/Hamburg, Rheinland-Pfalz/Saarland und in Sachsen-Anhalt haben abgesehen von eigenen (Service-)Apps der AOK keinen Zugriff auf weitere Anwendungen. Die AOK Niedersachsen bietet ihren Versicherten eine App zum Beckenbodentraining (Pelvina) sowie eine App gegen Knie- und Rückenschmerzen (Herodikos Plus) an. Die AOK PLUS (Sachen/Thüringen) hat die Neurodermitis-App Nia im Angebot.

Die Barmer bietet ihren Versicherten neben ihren eigenen Apps eine Gesundheits-Apps an: Mit der App 7Mind können Nutzerinnen/Nutzer Meditation- und Achtsamkeitsübungen durchführen.

Die DAK Gesundheit hat für ihre Versicherten ein umfangreiches Angebot an Gesundheits-Apps: Mit der App Kry erhalten DAK-Versicherte Zugang zur ärztlichen Video-Sprechstunde. Die Anwendung veovita plus soll bei Depressionen helfen. Durch die App liebria bietet die DAK eine Möglichkeit, Bluthochdruck entgegenzuwirken. Die App Waya soll Nutzerinnen/Nutzer zu einem gesünderen Verhalten verhelfen.

Auch die Techniker Krankenkasse ermöglicht ihren Versicherten die Nutzung von Gesundheits-Apps. Neben den eigenen Apps der TK können Versicherte folgende Apps nutzen: Aumio ist eine Entspannungs-App für Kinder, die auch beim Einschlafen helfen soll. Mit eCovery können Nutzerinnen/Nutzer ihre Knie-Schmerzen behandeln. Die Living Well Clinical App und die App PINK! helfen TK-Versicherten dabei, mit ihrer Krebs-Erkrankung zu leben, wobei PINK! ausschließlich für Patientinnen/Patienten mit Brustkrebs entwickelt wurde. Mit der Anwendung mySugr soll der Alltag mit Diabetes leichter zu managen sein und mit der App breazyTrack stellt die TK ihren Versicherten eine App zur Verfügung, die Menschen mit Asthma beim Umgang mit der Krankheit helfen soll.

Bild: @pixabay